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Empfehlungssysteme: Grundlagen, Konzepte und Systeme

Das challenge, zu einem Thema "passende" Informationen zu finden, ist vermutlich so alt, wie die Fähigkeit des Menschen, Informationen zu archivieren. Der amerikanische Trendforscher John Naisbitt prägte den Satz "Wir ertrinken in Informationen, aber hungern nach Wissen". Empfehlungssysteme werden in vielen Bereichen als Lösung dieses Dilemmas gesehen.

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1 Erziehungswissenschaftliche Ethnographie und sozialpädagogische Forschung: Unbequeme Antworten auf basale Fragen Zumindest innerhalb der qualitativ forschenden erziehungswissenschaftlichen Disziplin ging es in den letzten Jahren auch immer um die Frage, ob es so etwas wie eine »erziehungswissenschaftliche Ethnographie« (vgl. Zinnecker 2000; Zeck 2002) gäbe oder wie sich gar eine (qualitativ) orientierte sozialpädagogische Forschung formieren könnte (vgl. exemplarisch: Jakob 1997; Lüders 1998; als Überblick: Rauschenbach/Thole 1998; Schweppe/Thole 2005).

2000): Die Transformation der Kulturtheorien. Zur Entwicklung eines Theorieprogramms. Weilerswist. Reckwitz, A. (2008): Subjekt. Bielefeld. Regnet, R. (1931): Das Arbeitsleben des jungen Werktätigen in der industriellen Großstadt. /Lippmann, O. (1931): Zeitschrift für angewandte Psychologie, Bd. 59. Leipzig. Reh, S. (2008): Reflexivität der Organisation. In: Helsper, W. u. a. ) (2008): Pädagogische Professionalität in Organisationen. Wiesbaden, S. 163-185. Roth, H. (1958): Die Bedeutung der empirischen Forschung für Pädagogik.

Breidenstein 2006, S. 17). Zwischen der Schule und dem Unterricht als Feldern ethnographischer Forschung wird bislang nicht systematisch unterschieden. Die Interaktionsordnung in der Schule und die Interaktionsordnung im Unterricht unterscheiden sich aber beträchtlich. Seit Parsons (1968) und Fend (1980) ist die schulpädagogische Diskussion durch die strukturfunktionalistische Sichtweise bestimmt, doch kann der Unterricht nicht auf seine Funktionen für das Gesellschaftssystem reduziert werden, sondern muss – stärker als die Schule – aus den situativen Bedingungen heraus verstanden werden, denn er beinhaltet für die Akteure eine Fülle von Situationen, in denen subjektive Deutungen und Bewertungen von Ereignissen vorgenommen werden müssen.

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